Die Band – Geschichte


Die Geschichte des Blues beginnt in der afroamerikanischen Gesellschaft der USA Ende des 19. Jahrhunderts. Blues ist sowohl eine vokale als auch instrumentale Musikform und die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik.
Jazz, Rock, Rock 'n' Roll und Soul sind nah mit dem Blues verwandt, der selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip-Hop nachklingt.

Kaum ein Musikstil hat einen so hohen Wiedererkennungswert in Form, Feeling und Sound, wie der Blues. Als „Aufschrei der bedrängten Kreatur“ verleiht er den harten Realitäten des täglichen Lebens ein musikalisches Gesicht und die Möglichkeit, dem Leben wieder einen Sinn zu geben.

Blues ist Religion – Religion ist Blues.

Und so beginnt die Geschichte der SJ Blues Band im November 2006 mit dem Entschluss von Peter Kruse und Jörn Engler (damals Probst des Kirchenkreises Norderdithmarschen) in der St. Jürgen Kirche zu Heide zusammen mit Jochen Papke (Diakon und Regionsleiter KDA Westküste), Sönke Dwenger und Martin Stege einen Blues-Gottesdienst zu gestalten.
Die überaus positive Resonanz auf diesen, spornte die Herren an, ihr Blues-Projekt weiter zu entwickeln. Dafür vervollständigten sie im Frühjahr 2007 das Line-up. Die Band bekam mit Jörg Maaß, Rolf Eis (bis 2016) und Ralf-Thomas Knippenberg (Pastor der St. Christians Kirchengemeinde, Garding) musikalische Verstärkung und ihren Namen:

St. Jürgen Blues Band.

Sie erweitern ihr Programm stetig und treten immer häufiger sowohl in kirchlichem, wirtschaftlichem, gesellschaftlichem oder politischem Umfeld auf.

Spätestens seit der Dithmarschen-Party in Heide im Jahr 2007 ist die Band zur Kultformation avanciert.
Martin Stege steigt 2009 offiziell aus, unterstützt die Band bei Bedarf auch weiterhin.
Dafür wird Sebastian Schwarze-Wunderlich (Kirchenmusiker an der St. Jürgen in Heide und Leiter der Heider Kantorei) neues Bandmitglied.

Das Repertoire geht über reinen Blues hinaus und umfasst zwischenzeitlich auch Blues-Rock, Classic-Rock und Oldies und macht auch vor deutschsprachiger Rockmusik nicht Halt.
Im Jahr 2010 nimmt die Band ihre erste CD mit dem Sommerhit „Es wird Sommer“ auf.

Anfang 2015 steigt Jürgen Papke aus der Band aus. Zum Ende des Jahres dann auch offiziell. Seitdem wird der Bass in jeder nur erdenklichen Art und Weise von Christian Lütje gezupft.

Bei den Auftritten der Band bleibt keine Auge trocken.

Die Herren mittleren Alters wirken zu Beginn ihrer Auftritte überaus seriös. Sie betreten die Bühne obligatorisch mit Sonnenbrillen, schwarzen Hüten und Anzügen – eben ganz im Stil der Blues-Brothers.

Mit den ersten gespielten Akkorden nimmt ihre Metamorphose vor den Augen des Publikums regelmäßig ihren Lauf.
Blues und Rock bleiben nicht nur, sondern halten offenbar auch ewig jung. Keine Showeinlage ist zu verrückt und keine verbale Einlage ausgefallen genug für die sieben von St. Jürgen.

Beste Unterhaltung für alle, die jung oder … jung geblieben sind.